Praxis für Komplementär- und Allgemeinmedizin

Arzt und Natur

Homotoxikologie


  • Die Homotoxikologie versteht sich als Bindeglied zwischen der klassischen Homöopathie und der Schulmedizin. Unter "Homotoxinen" oder "Menschengiften" sind alle materiellen und nichtmateriellen Einflüsse zu verstehen, die Regulationsstörungen und damit Krankheiten verursachen können. Für die Homotoxinlehre sind alle jene Vorgänge und Zustandsbilder, die wir als Krankheiten bezeichnen, Ausdruck dafür, dass der Körper mit Giften kämpft und diese auszuscheiden bzw. den durch sie verursachten Schaden zu reparieren, zu reduzieren oder zu stabilisieren bemüht ist.

  • Dr. Hans-Heinrich Reckeweg, der Begründer der Homotoxikologie, hatte erkannt, dass sich die klassische Homöopathie Samuel Hahnemanns an die Welt des 20. Jahrhunderts anpassen musste. Heute stehen vor allem chronische und degenerative Erkrankungen im Vordergrund, während die Ärzte zu Hahnemanns Zeiten und danach es vor allem mit Seuchen und Infektionskrankheiten zu tun hatten.

  • Schadstoffe (Homotoxine) lagern sich im Bindegewebe, der extrazellulären Matrix ab, blockieren das Stoffwechselgeschehen und führen im menschlichen Organismus zu krank machenden Regulationsstörungen.  Zur Therapie dieser in einem dynamischen Zusammenhang stehenden Krankheitszustände verwendet die  Homotoxikologie neben den bekannten homöopathischen Einzelmitteln vor allem Verbindungen des Zellstoffwechsels, Nosoden, allopathische Medikamente und Organpräparate in homöopathisierter Form, antihomotoxische Komplexmittel und sogenannte Homakkorde (Arzneien, die in mehreren Potenzen gleichzeitig verabreicht werden).

  • Die Homotoxikologie stellt eine Erweiterung der therapeutischen Möglichkeiten in den Händen des homöopathisch orientierten Arztes dar. Eine zusätzliche Bereicherung erfährt die antihomotoxische Medizin in der Methode der  "Homöosiniatrie" in Verbindung mit den Techniken der Akupunktur.


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